Das Geld ist der Grund?

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Hier noch ein kleiner Nachtrag zu dem Artikel: Welches Pferd hätten Sie den gerne? Ich habe einen Bericht dazu auf 3Sat gefunden, der auch ein Video enthält. Es geht dabei allerdings um die Möglichkeit, dass man für erfolgreiche Pferde – welche ein Wallach sind, diese zu klonen um dann später einen geklonten Hengst zu besitzen, welcher das Erbgut an die Nachkommen weiter gibt.

Klonpferde können auf natürliche Weise Fohlen zeugen

Das Klonpferd Pierazade de Vialaret hat auf natürliche Weise ein Fohlen bekommen. Für die Forscher ist das der Beweis, dass Klonen das Erbgut kastrierter Pferde wie des Wallachs Peraz wieder in die Zucht zurückbringen kann. Mutter war die Stute Dziupla. „Die Gefahr ist die gleiche wie bei der künstlichen Besamung: zu viele Nachkommen aus einer genetischen Linie“, räumt Palmer ein. „Hier sind die Zuchtorganisationen gefordert, um Regeln zu schaffen, die solche Nachteile ausschließen.“

Zu dem Video Pferde klonen

Das Geld ist der Grund?

„Es geht uns nicht darum, eine Kopie eines erfolgreichen Pferdes zu erschaffen, sondern wir möchten einfach, dass solche Champions ihr Erbgut an künftige Generationen weitergeben können“, erklärt Lazzari.

Auch wenn der Züchter es gerne tun würde, dass geklonte Pferd in den Sport zu schicken, da wäre das Risiko, dass es nicht so erfolgreich wie sein „Vater?“ wird einfach zu groß. Aber es läßt sich ja auch viel mehr Geld mit dem Versand von Pferde-Sperma verdienen. Wenn bei diesen Sportpferde, die Decktaxe einmal locker 30.000€ erreichen kann, dann kann man sich sehr schnell ausrechnen, wann die Investition des Klonen sich amortisiert hat. Nehmen wir nur einmal 200 Stuten pro Jahr, die der geklonte Hengst gedeckt hat. Da kommen schnell beachtliche Summen zusammen. Es geht also im Endeffekt wieder einmal nur um den voraussichtlich zu erlzielenden Gewinn.

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