Das Sommerekzem

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Jedes Jahr aufs Neue treibt das Sommerekzem viele Pferde und ihre Besitzer gleichermaßen in den Wahnsinn. Die Monate April bis Oktober können für die betroffenen Pferde zur regelrechten Tortur werden. Leider sind die Ursachen für das Sommerekzem bis heute nicht in aller Vollständigkeit geklärt. Die Krankheitsneigung bzw. deren Ausprägung wird neben der genetischen Komponente durch eine Reihe von äußeren Faktoren bestimmt. Dementsprechend muss auch jede Therapie individuell auf die besondere Situation des erkrankten Pferdes angepasst werden.

Bekannte Ursachen

Die betroffenen Pferde reagieren allergisch auf den Speichel verschiedener Stechmücken-Gattungen, v.a. Kriebelmücken, Culex und Gnitzen. Diese z.T. nur wenige Millimeter großen Lästlinge sind dämmerungsaktiv und bevorzugen ein feucht-warmes Klima. Besonders stehende Gewässer, aber auch kleinere Bäche, Waldränder und sumpfige Gebiete bieten ihnen daher einen optimalen Lebensraum. In Küstenregionen und im Gebirge hingegen können die kleinen Insekten nicht überleben, da sie den dort herrschenden Windverhältnissen nicht gewachsen sind. Anhand ihrer geringen Größe lässt sich auch erklären, warum Pferde hauptsächlich an Schweifrübe, Kruppe, Mähnenkamm und Bauchnaht gestochen werden. Dort wachsen die Haare des Pferdes senkrecht. Dadurch können die kleinen und leichten Mücken in diesen Bereichen problemlos die Haut erreichen ohne sich erst an den waagerecht liegenden, schützenden Haaren vorbei arbeiten zu müssen.

Symptomatik

Eine überschießende Immunreaktion vom Typ I (allergische Sofortreaktion) führt unmittelbar nach dem Stich zu einer antikörpervermittelten Ausschüttung von Histamin und anderen Entzündungsmediatoren. Infolgedessen kommt es zu einer Rötung und Schwellung an der Einstichstelle und dem typischen, bisweilen unerträglichen Juckreiz. Betroffene Tiere scheuern sich teilweise blutig. Infizieren sich diese Wunden, so kann sich der Juckreiz durch die Besiedelung mit Bakterien oder Pilzen noch verschlimmern, eine Heilung erfolgt unter diesen Umständen nur sehr langsam. Im Extremfall können die betroffenen Pferde unreitbar werden: bei Verletzungen in der Sattellage wird der verantwortungsbewusste Reiter kaum einen Sattel aufschnallen. Außerdem versetzt der Juckreiz viele Tieren in einen anhaltenden, extremen Stresszustand, so dass sie z.T. übernervös reagieren, sich ständig schütteln und beim Anflug von Insekten nahezu in Panik geraten können.
Der Grad der Ausprägung bzw. die Allergieneigung des einzelnen Pferdes wird unter anderem durch seine genetische Veranlagung bestimmt. Allerdings spielen auch Umwelteinflüsse, Haltung, Fütterung, psychischer Gesundheitszustand (Stress!) sowie Stoffwechselstörungen und Nährstoffimbalancen eine entscheidende Rolle in der Krankheitsentstehung und ihrem Verlauf. Symptomatisch ist das Sommerekzem am ehesten vergleichbar mit der Neurodermitis des Menschen. Auch hierbei handelt es sich um eine komplexe Erkrankung, die je nach Ernährung, aktuellem Stresslevel und allgemeinem Gesundheitszustand in ihrer Ausprägung variieren kann.

Behandlung

Die Behandlung des Sommerekzems erfordert viel Geduld und ist in den meisten Fällen leider niemals von einer vollständigen Genesung gekrönt. Da es sich um eine Faktorenerkrankung handelt, gibt es keine einheitliche Therapie. Jedes betroffene Tier muss individuell behandelt werden, häufig ist die Suche nach den Ursachen bzw. begünstigenden Begleiterkrankungen ein langwieriger Prozess. Und die genetische Veranlagung für eine erhöhte Allergiebereitschaft lässt sich leider auch nicht so einfach „weg“ therapieren. Dennoch gibt es Hoffnung für Ekzemer. Tierarzt und Pferdebesitzer müssen sich gemeinsam intensiv mit dem betroffenen Tier, seiner Haltung, Fütterung, sozialen Umgebung und eventuellen Vorerkrankungen auseinandersetzen, um so ein Gesamtbild von der Lebenssituation des Pferdes zu erhalten. Leidet das Pferd beispielsweise an einer Nährstoff-Unterversorgung, so hat dies Auswirkungen auf diverse Stoffwechselprozesse. Für eine intakte Hautbarriere und gute Wundheilung ist beispielsweise eine ausreichende Versorgung mit Zink essentiell. Gleichzeitig ist Zink aber auch wichtig für die körpereigene Abwehr und viele andere Prozesse. Sozialer Stress kann sich ebenso negativ auf das Immunsystem auswirken wie suboptimale Fütterungs- und Haltungsbedingungen. Ist die Darmflora durch einen zu geringen Raufutteranteil im Ungleichgewicht, so kann dies letztendlich ebenfalls zu einer erhöhten Ekzembereitschaft führen. Fein aufeinander abgestimmte Abläufe lassen den Organismus als Einheit funktionieren. Daher sollte dieser gerade im Krankheitsfall auch immer als Gesamtbild und im Kontext zu seiner belebten und unbelebten Umgebung betrachtet werden.
So individuell die passende Therapie erst ausgelotet werden muss, so allgemein kann man es wiederum mit der Prophylaxe halten: Vorbeugung ist bereits die halbe Miete! Hierzu zählen streng dosierte Weidezeiten außerhalb der Dämmerung auf gepflegten Weiden ohne Feuchtbiotope für Mücken. Natürlich ist man auch tagsüber nie hundertprozentig vor den Plagegeistern geschützt. Für viele Pferdebesitzer hat sich daher der Einsatz von Ekzemerdecken als sinnvoll erwiesen. Ein äußerlich aufgetragenes Insektenschutzmittel bietet zusätzlichen Schutz. In Online-Shops wie Tierarzt24.de findet man außerdem diverse Produkte zur Juckreizlinderung und Pflege bereits wund gescheuerter Hautpartien.

Re-Launch Holsteiner-Horse-de

Nach dem relaunch der Homepage der Pferdzucht Hof Eibens starker Anstieg der Besucherzahlen

Das neue Jahr fängt gleich gut an, jedenfalls für den Hof Eibens, für welchen wir heute den re-Launch der bestehenden Website vollendet haben. Ab sofort erstrahlt die Homepage des Holsteiner Pferdezüchter Harald Andresen unter der bekannten URL Holsteiner-Horse.de im neuen Licht. Ein zeitgemäßes Design, welches schnell und funktionell auf dem Monitor erscheint, sowie auf allen gängigen Geräten des modernen Web 2.0 wie Smart-Phone und Tablet funktioiert, rundet das Erscheinungsbild der modernen Holsteiner Pferdezucht ab sofort ab.

Homepage Design für Pferdezüchter

Wird es nicht auch einmal Zeit, über eine modernere Version von Ihrer Homepage nachzudenken? Sprechen Sie uns an, es lohnt sich und ist viel günstiger als Sie denken. 

MTW-PFERDE.com

Dorfstrasse 21
24975 Husby-Gremmerup
Schleswig-Holstein
E-Mail: info@mtw-pferde.com
Telefon: +49 (0)4634 93 66 11
Fax: +49 (0)4634 93 16 63
Mobil: +49 (0)151 400 52 62 5

Fotos Reitturnier Twedt 2014

Reitbilder

Reitbilder

Am letzten Wochenende war MTW-PFERDE.com auf dem Vereinsturnier des  Flensburger Reitclub Engelsby/Twedt e.V. um die Veranstaltung auf Fotos festzuhalten. Insgesamt wurden etwas mehr als 4.000 Reitbilder fotografiert, von welchen bereits eine Menge aussortiert wurde. Unter den nachfolgenden Links, könnt ihr euch die Fotos in einer kleinen Vorschau ansehen. Um die Fotos zu bestellen, benötigen wir den Bildnummer, welche unter dem jeweiligen Foto angegeben worden ist, z.B. DSC_3480. Die Fotos wurden bisher nicht weiter bearbeitet, werden aber bei Bestellungen vor der Auslieferung noch einmal kurz angesehen und ggf. bearbeitet (Ausrichtung, Farbe, Helligkeit etc.). Retusche-Arbeiten können ggf. nur gegen Aufpreis ausgeführt werden. Alle Fotos werden via Email, CD/DVD, oder USB-Stick in digitaler Form ausgeliefert und enthalten kein Wasserzeichen oder Logo. Die Fotos können in zwei Versionen bestellt:

Orginal Datei ca. 3000px für den Druck auf Fotopapier etc.

  • pro Foto: 10€
  • Ab 3 Fotos 8€ pro Foto

Web Version ca. 800px für Facebook, Handy, Internet etc.

  • pro Foto: 3€
  • ab 3 Fotos  2€ pro Foto

Preise Datenträger

  • CD/DVD: 1€
  • 8GB USB Stick: 5€
  • Email: kostenlos (nur für Web-Versionen möglich)

Alle Preise inkl. 19%MwSt. Die Fotos dürfen nach dem Erwerb ohne Einschränkungen genutzt werden. Hiervon ausgenommen sind die gewerblich Nutzung und der Weiterverkauf der Fotos.
Bestellungen bitte via Email an info@mtw-pferde.com. Zahlungen bitte nach Erhalt der Rechnung als Vorkasse per Überweisung, Bar oder Paypal. Nach Erhalt der Zahlung können die Fotos bei Maria im Reitstall Twedt abgeholt werden. Bei Versand per Post muss Porto zzgl. berechnet werden.

Eine größere Vorschau des jeweiligen Fotos wird angezeigt, wenn auf das Mini-Bild geklickt wird. Es öffnet sich dann ein neues Browserfenster mit einem größeren Vorschaubild. Bitte denkt daran, dass diese Fotos nicht einfach kopiert und genutzt werden dürfen 😉

 

Der Beruf Pferdewirt

Pferdewirtschaftsmeister mit dem Schwerpunkt Reiten

Pferdewirtschaftsmeister mit dem Schwerpunkt ReitenMaria K. Wulff – Pferdewirtschaftsmeister mit dem Schwerpunkt Reiten

Im täglichen Sprachgebrauch spricht man von seinem erlernten Beruf ganz klar in abgekürzten Bezeichnungen. Ich bin Bereiter, Pferdewirt, Meister, Ausbilder, … Allerdings wissen viele leider nicht, was hinter diesen ganzen Bezeichnungen steckt. Reitlehrer, Trainer, Bereiter, Ausbilder, diese ganzen Begriffe werden in einen Topf geworfen. Die wenigsten wissen, dass es sich bei dem Beruf des Pferdewirtes um einen 3- jährigen, staatlich anerkannten Ausbildungsberuf handelt, welcher auch noch mit einer spezifischen Fachrichtung, z.B. Reiten oder Zucht und Haltung, erlernt werden kann.

Die FN hat hierzu eine kleines Infoblatt verteilt, welches wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:

Der Beruf Pferdewirt

Der Beruf Pferdewirt ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf mit einer Lehrzeit von 3 Jahren. Erst nach einer mindestens 2 jährigen, nachgewiesener Berufspraxis besteht die Möglichkeit für den gelernten Bereiter zur Weiterbildung zum Pferdewirtschaftsmeister mit dem Schwerpunkt Reiten oder Zucht und Haltung.

Pferdewirte (Schwerpunkt Reiten / Fachrichtung Klassische Reit- ausbildung/ früher Bereiter FN) erhalten mit bestandener Abschlussprüfung automatisch die Zuerkennung zum Trainer B. Pferdewirte, die nach der Neuordnung geprüft wurden, also Fachrichtung Klassische Reitausbildung, erhalten seit 2010 die Zuerkennung zum Trainer A, wenn im Fach „Ausbildung von Reitern und Reiterinnen“ mindestens eine befriedigende Note erreicht wird.

Pferdewirtschaftsmeister –Reitausbildung (früher Reitlehrer FN) erhalten selbstverständlich mit bestandener Prüfung die Zuerkennung zum Trainer A.

Die Trainerlizenz kann vom Prüfling bei Bedarf beim zuständigen Landesverband beantragt werden.

Allerdings ist eine Trainerlizenz keine Voraussetzung zur Erteilung von Unterricht, geschweige denn zur Ausübung des Berufes. Beim Trainerschein (C/B/A) handelt es sich um eine verbandlich, von der FN, anerkannte Amateurausbildung, bei der Ausbildung zum Pferdewirt/schaftsmeister aber um einen Beruf!

Die Notwendigkeit zur Beantragung der Trainerlizenz kann erfolgen, wenn ein Pferdewirt/schaftsmeister für einen Verein tätig ist. Der Verein kann dann Zuschüsse beim Landessportbund beantragen. Ansonsten besteht für Pferdewirte keine Notwendigkeit einen Trainerschein zu beantragen.

Pferdewirte Schwerpunkt Pferdezucht und -haltung, Fachrichtung Pferdehaltung und Service sowie Pferdezucht und Pferdewirtschaftsmeister Pferdezucht und -haltung sollten für die Erteilung von Unterricht einen Trainerschein besitzen, da in ihrer Ausbildung die Unterrichtserteilung kein Bestandteil ist.

 

Weihnachts-Pferde-Foto Shooting

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Foto-flyer3b

Weihnachts-Pferde-Foto Shooting am:
– 23.Nov. 2013 in Flensburg – Reit- & Ausbildungsstall Kathi Petersen
– 30. Nov. 2013 in Kropp – http://www.moehrkenhof.de/
Gerne können sich Pferdebesitzer zu diesen Terminen in dem jeweiligen Stall anmelden. Bitte kontaktieren Sie hierzu den jeweiligen Stall (in der Regel hängt ein Aushang am jeweil. Schwarzen Brett mit Anmeldeliste im Stall)

Weitere Termine in anderen Reitställen für ein X-Mas Foto-Shooting können gerne noch vereinbart werden. Tel. 0171 786 95 92 (Maria https://www.facebook.com/MKW.REITEN)

Fohlenbrennen 2013

Holsteiner Fohlen Behrendorf

Holsteiner Fohlen Behrendorf

Auch in diesem Jahr war MTW-PFERDE.com wieder auf dem Fohlenbrennen und NOSPA Fohlen Championat 2013 in Behrendorf. Allerbestes Wetter und heiße Temperaturen luden viele Zuschauer ein, um auch in diesem Jahr das Fohlenbrennen des Holsteiner Verbandes zu verfolgen. ZPum ersten Mal wurde in diesem Jahr das komplette Fohlenbrennen und das nachfolgende Fohlen Championat durch Clipmyhorse.de in die weite Welt vollständig und live übertragen. So konnte nicht nur das anwesende Publikum, sondern die gesamte Welt die vielen vielversprechende Fohlen aus der neusten Zuchtgeneration des Holsteiner Pferdes begutachten und bewundern.

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Reitturnier Güderott

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DSC 5968

Seit langer Zeit waren wir mal wieder auf einem Reitturnier um ein paar Fotos zu machen. Bei strahlenden Sonnenschein wollten wir ein paar Fotos von der S-Dressur und ein paar Turnierimpressionen von dem Reitturnier auf Güderott (Süderbrarup) des Reitverein Südangeln e.V. machen.

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MTW-PFERDE SAGT NEIN ZUR PFERDESTEUR

Nein zur Pferdesteuer

Start der bundesweiten Online-Petitiongegen die Einführung einer Pferdesteuer

Reiter protestieren gegen die Pferdesteuer

Warendorf (fn-press). Der Protest gegen die Einführung der Pferdesteuer geht in die „heiße Phase“. Ab sofort können Pferdefreunde ihre Stimme in einer Online-Petition abgeben, Der Link findet sich auf www.pferdesteuer.de. Zusätzlich stehen unter diesem Link auch Unterschriften-Listen als Download zur Verfügung.

In den kommenden sechs Wochen (bis 31. März) können Pferdefreunde im Internet oder auf Unterschriftenlisten gegen die Einführung der Pferdesteuer protestieren. Die Petition richtet sich an alle Städte und Gemeinden in Deutschland und besonders an jene Kommunen, die sich bereits für die Pferdesteuer ausgesprochen haben (wie Bad Sooden-Allendorf/Hessen). Diese werden zur Rücknahme des Beschlusses aufgefordert.

„MTW-PFERDE SAGT NEIN ZUR PFERDESTEUR“ weiterlesen

Reiten als Schulfach

Schulfach Reiten

Bald Reiten lernen in der Schule?

QUICKBORN „Unser erklärtes Ziel ist es, Quickborn zu einem Reitzentrum für das Freizeitreiten zu machen“, sagt Hans-Ulrich Plaschke. Im vorigen Jahr gelang es dem Quickborner Pferdesportler und Mitveranstalter der Nordpferd-Messe in Neumünster, dass zahlreiche Reiter das Himmelmoor über einen neuen Reitweg erreichen können. Jetzt will Plaschke mit seinen pferdebegeisterten Mitstreitern den Reitsport in die Schulen bringen. „Wir wollen das Reiten als Schulsport etablieren“, kündigt Plaschke an. Andere Bundesländer wie Hessen und Nordrhein-Westfalen hätten mit diesem Angebot bereits sehr gute Erfahrungen gemacht.

Plaschke: „Schleswig-Holstein ist mit seinen 120 000 Pferden und 30 000 Arbeitsplätzen ein Pferde- und Reiterland. Da sollte es möglich sein, das Reiten zu einem eigenen Unterrichtsfach zu machen.“

Na das wäre doch einmal was, Reiten als Unterrichtssport, evtl. ist das ja eine Möglichkeit mehr Jungs in den Pferdesport zu bringen.

Der ganze Artikel kann hier gelesen werden:  Reiten als Schulsport

Das Geld ist der Grund?

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Hier noch ein kleiner Nachtrag zu dem Artikel: Welches Pferd hätten Sie den gerne? Ich habe einen Bericht dazu auf 3Sat gefunden, der auch ein Video enthält. Es geht dabei allerdings um die Möglichkeit, dass man für erfolgreiche Pferde – welche ein Wallach sind, diese zu klonen um dann später einen geklonten Hengst zu besitzen, welcher das Erbgut an die Nachkommen weiter gibt.

Klonpferde können auf natürliche Weise Fohlen zeugen

Das Klonpferd Pierazade de Vialaret hat auf natürliche Weise ein Fohlen bekommen. Für die Forscher ist das der Beweis, dass Klonen das Erbgut kastrierter Pferde wie des Wallachs Peraz wieder in die Zucht zurückbringen kann. Mutter war die Stute Dziupla. „Die Gefahr ist die gleiche wie bei der künstlichen Besamung: zu viele Nachkommen aus einer genetischen Linie“, räumt Palmer ein. „Hier sind die Zuchtorganisationen gefordert, um Regeln zu schaffen, die solche Nachteile ausschließen.“

Zu dem Video Pferde klonen

Das Geld ist der Grund?

„Es geht uns nicht darum, eine Kopie eines erfolgreichen Pferdes zu erschaffen, sondern wir möchten einfach, dass solche Champions ihr Erbgut an künftige Generationen weitergeben können“, erklärt Lazzari.

Auch wenn der Züchter es gerne tun würde, dass geklonte Pferd in den Sport zu schicken, da wäre das Risiko, dass es nicht so erfolgreich wie sein „Vater?“ wird einfach zu groß. Aber es läßt sich ja auch viel mehr Geld mit dem Versand von Pferde-Sperma verdienen. Wenn bei diesen Sportpferde, die Decktaxe einmal locker 30.000€ erreichen kann, dann kann man sich sehr schnell ausrechnen, wann die Investition des Klonen sich amortisiert hat. Nehmen wir nur einmal 200 Stuten pro Jahr, die der geklonte Hengst gedeckt hat. Da kommen schnell beachtliche Summen zusammen. Es geht also im Endeffekt wieder einmal nur um den voraussichtlich zu erlzielenden Gewinn.